Deponie Lampertheimer Wald

Windenergieanlage auf der Kuppe des Deponieabschnitts BA 1/2


Auftraggeber

ZAKB Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße, Außerhalb 22,

 D – 68623 Lampertheim


Ansprechpartner: Herr S. Bocksnick, Tel: (06256) 851-0
 

Zielsetzung

Der ZAKB arbeitet seit mehreren Jahren an einer Steigerung

der dezentralen Nutzung regenerativer Energien im Kreis

Bergstraße. Die Kreismülldeponie Lampertheimer Wald bietet

mit ihren teilweise stillgelegten und rekultivierten Flächen,

unter Beachtung der am Standort bereits verfügbaren Infrastruktur,

einen idealen Standort für eine Windenergieanlage.

 

Leistungsumfang

Sämtliche Leistungsphasen der Ingenieurplanung:

    -Planung bis zum Genehmigungsantrag

    -Ausführungsplanung und Mitwirkung bei der Vergabe

    -Koordination Fachplaner und Fachgutachter

    -Örtliche Bauüberwachung und Bauoberleitung

Bei der Planung der Windenergieanlage auf der Kuppe einer Deponie sind die Besonderheiten des Standorts zu beachten:

    -Verfüllung der Deponie, Alter der Abfallstoffe, Setzungsverhalten – Kenndaten für Gründung und Tragwerksplanung

    -Geometrie des Deponiekörpers – Herrichten der Aufstellfläche und der notwendigen Flächen für die Montage der Anlage,

    -Wegeführung auf der Deponie – Transport der Bauteile

    -Aufbau der Oberflächenabdichtung – Kann die Windenergie- anlage auf der Oberflächenabdichtung errichtet werden oder muss in den Deponiekörper eingeschnitten werden?

    -Aufbau der Entgasungsanlage – Sind Gasbrunnen umzubauen?

    -Sonstige Anlagen auf der Deponie die durch den Transport oder den Aufbau der Windenergieanlage berührt werden.

    -Stromeinspeisepunkt

Die Kuppe des Deponieabschnitts BA 1/2 stellt mit einer Höhendifferenz von ca. 42 m gegenüber dem Umland die höchste Erhebung der Deponie dar. Der maximale Abstand zwischen der Oberkante des Fundaments bzw. Oberkante des Geländes und der Rotorspitze ergibt sich zu ca. 150 m. Die Rotorblätter erreichen damit gegenüber dem Umland der Deponie eine maximale Höhe von ca. 190 - 200 m.

Die geplante Gründung sieht eine Flachgründung auf der Deponiekuppe vor. Die Flachgründung weist eine besondere Bauform auf (Kreisring mit Decke) und ist auf den besonderen Untergrund des Deponiekörpers angepasst. Die Deponiekuppe muss für die Gründung und die Montage abgeflacht und eingeebnet werden.

 

Realisierung:         Machbarkeitsstudie 2012,

        Projektfreigabe durch die Gremien des ZAKB im Herbst 2012,

        Genehmigungsplanung bis Sommer 2013,

        Baubeginn geplant Frühjahr 2014,

        Inbetriebnahme geplant Ende 2014

 

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